1.Fastensonntag – 01.03.2020

Führe mich nicht in Versuchung – die Bitte aus dem Vater unser-Gebet kennen wir. Bei einer Tagung habe ich dieses Wort ein klein wenig verändert gehört – die Bitte lautet so: „Führe mich IN DER Versuchung“. Mit der Erzählung von den Versuchungen geht Lukas auf Fragen ein, die in seiner Gemeinde aufgetaucht waren. Die Leute fragten sich: “Wer ist dieser Jesus? Ist er wirklich der Sohn Gottes? Woran können wir das erkennen?” Lukas antwortet auf diese Fragen mit der Geschichte von der Versuchung Jesu.

Wodurch ist mein Herz, mein Denken zugeschüttet?
Die Einladung dieses ersten Sonntags ergeht an uns:
Schritte zum Nachdenken, zur Veränderung und Korrektur bzw. zur Verstärkung eines positiven Weges können gemeinsam versucht werden: ich nenne dazu

>die Sonntagsgottesdienste,

>die Kreuzwegandacht,

>die geistliche Begleitung im Rahmen von Aussprache oder Beichte,

>den Bußgottesdienst,

>den stillen Besuch in der Kirche.

Ich meine aber auch Zeiten zu Hause, in den eigenen vier Wänden, um zur Ruhe und zum Nachdenken zu kommen.

Was ist eigentlich Sünde? Ein Verstoß gegen das menschlich Gute, gegen das eigene Heil ist Sünde, Sünde ist auch das Vergraben des eigenen Talents, Sünde zerstört das Leben zwischen den Menschen, Sünde ist Abkapselung.
Und schließlich ist Sünde das Gottwidrige.


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