31.So.i.Jahreskreis-31.10.2021

Für die Wahrnehmung der unsichtbaren, geistlichen Welt brauchen wir Augen, die geistlich sehen können. Das natürliche Auge sieht eigentlich nicht wirklich. Es hat vielmehr auf der Netzhaut helligkeits- und farbempfindliche Zapfen, die an Nervenenden des Sehnervs reichen. Über den Sehnerv werden die Impulse zum Gehirn geleitet und dort entsteht erst das Bild. Das Gehirn “sagt” dem Menschen, was er sieht, das Auge dient als Hilfe dabei. Es formt aus all den Informationen, die durch das Organ Auge übertragen werden, schließlich ein Bild.  

Beim geistlichen Sehen und Erkennen wirkt der Heilige Geist in unserem Geist. Der Heilige Geist “sagt” uns, was wir sehen genauso wie das Gehirn dem natürlichen Menschen “sagt”, was er sieht.
Ohne den Heiligen Geist können wir nicht richtig geistlich sehen.  

„Jesus Christus, ich möchte geistlich sehen können; leg du mir die Hände auf. Heile du mich von meiner geistlichen Blindheit. Auch Paulus betet für die Gläubigen in Ephesus genau darum: „Und er – Jesus – gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid, wie reich die Herrlichkeit seines Erbes für die Heiligen ist und wie über-schwänglich groß seine Kraft an uns ist, die wir glauben durch die Wirkung seiner mächtigen Stärke.“                                           (Eph.1,17f)