4.Fastensonntag – 22.03.2020

Gott will, dass auch der Leidende, der Kranke, der Mensch mit Beeinträchtigungen Lebensqualität bis zuletzt erfährt.
Und wo der Mensch dies im Glauben,
in der Verbindung mit Gott erfährt, da kann man Gott für das Stück Leben auch danken.
Die Jünger und die Umstehenden erhalten von Jesus eine Antwort auf die Frage, die sie leider nicht gestellt haben: Wie kann diesem Menschen geholfen werden?
Jesus heilt den Blindgeborenen, und er konnte wieder sehen! Eigentlich sollten sie Gott dafür danken, der diesem Jesus solch heilende Macht zum Leben gegeben hat. Wie aber verhalten sich die Umstehenden? Sie lehnen ihn einfach ab. Es passt nicht in ihr Denken, was hier geschehen ist.

Empörung: “Ist das überhaupt der Mann, der früher dasaß und bettelte?” Wie ist er denn geheilt worden? An Grenzen des Lebens will Gott mich über diese Grenzen hinaus ins Leben, in das Geheimnis Seiner unbegreiflichen Liebe führen, so wie Er es mit Seinem Sohn Jesus getan hat: Aus dem Leid und dem Tod zum erfüllten Leben!

Für diese Sicht im Glauben an Jesus, den Gekreuzigten, der lebt, will Gott uns aus der Blindheit unseres Herzens zum Sehen, zum Leben befreien.


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