6.So. im Jahreskreis – 16.02.2020

Im Verhalten Jesu wird deutlich, dass es kein Vergehen gibt, das nicht wieder gut gemacht werden kann. Damit bleibt das Vergehen bestehen – nach dem Gesetz, es kann aber auf einem anderen Weg – z.B. einer neuen gut geführten Partnerschaft wieder in Ordnung gebracht werden, oder man lebt ohne Partnerschaft bewusst allein – dazu gibt es in den Paulusbriefen an die ersten Gemeinden eine ganze Reihe von Beispielen – das würde aber heute die Predigt sprengen.
Kurz gesagt: Das Gesetz allein gibt den Tod vor. Jesus aber sagt: du sollst wieder aufstehen – und geh und sündige fortan nicht mehr. Das lässt aufatmen!

Gibt es das heute noch: Handschlagqualität?
Dann brauche ich nicht schwören und mit einem Auge schon ein Hintertürchen suchen. Heutzutage gilt eher das Prinzip: wer kann es besser, den anderen zu betrügen, hinters Licht zu führen… Gelogen wird – und das sogar mit Schwüren, was das Zeug hält. Gefragt sind mehr denn je trotzdem Menschen, bei denen man sich auskennt: deren Ja ein Ja ist und deren Nein ein Nein.
Welches Wort soll mich in den nächsten Tagen begleiten?
 Ich möchte mich bemühen um ein klares Ja und ein klares Nein. Ein JEIN soll es nicht mehr geben.


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