8.So.i.Jahreskreis – Faschingsonntag 03.03.2019

Glaube als Quelle für Lebensfreude

Viele suchen in diesen Tagen des Faschings mit Recht Erfahrungen beglückender und erfüllender Lebensfreude. Es ist auch vielen klar, dass das alltägliche Funktionieren einfach nicht alles sein kann. Dann werden aktiviert solche Sachen wie VERDRÄNGEN, ENTFLIEHEN, ZUDECKEN – häufig führen solche Unternehmungen in lustlose und krank machende Leere. So versuchen viele, wenigstens ab und zu eine andere Seite zu leben, aus sich heraus-zugehen und ungezwungen Grenzen zu sprengen. Was hat das mit dem Glauben zu tun? Ich denke, die Einladung des Glaubens besteht darin, zu den Wurzeln vorzustoßen und darin sprudelnde Quellen des Lebens zu entdecken. Jesus konnte so lebendig, erfrischend und unkonventionell sein: er hat zuallererst nicht die Gesetze und Normen im Vordergrund gesehen, sondern er stellte das Leben als Ganzes zuerst in den Mittelpunkt: die Vorschriften und Gesetze bekamen auch ihren Platz: aber zuerst kommt für Jesus das Leben. Dabei stellt er eine Gruppe besonders in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit – die Kinder mit ihrer Ursprünglichkeit und manchmal auch mit ihrer erstaunlichen Unbekümmertheit. Ich kann mir vorstellen, dass es auch zur Zeit Jesu ganz kuriose Dinge zu erleben gab, wenn Kinder ihn fragten, wenn sie ihm oder auch den Aposteln erzählten, wie sie das Leben und das Heilige und Gott sehen und sich vorstellen.

Da kommt bis heute jede Menge an bunten Vorstellungen vor. Was ich so an (Ort…..) schätze: ich erlebe hier in der Kirche eine Atmosphäre, in der man sich wie zu Hause fühlen kann. Mir gefällt das Begrüßen, wenn man hereinkommt in die Kirche.

Auch hier sind Kinder willkommen, könnte man als Einladung auf die Kirchentür schreiben; und auch die Alten und die Jugendlichen. Und noch was fällt mir auf: wir pflegen immer mehr, in heiterer Besinnlichkeit zur Lebensmitte vorzustoßen: da kann es schon manchmal sehr ernst zugehen; immer aber ist auch ein wenig Humor und oft auch ein Lächeln zu spüren, wenn so verschiedene kleine Hoppalas passieren:

Dann gewinnen auch die Feiern – einfach, weil wir Menschen sein dürfen, die auch mal Fehler machen. Ich glaube, dass auch im Himmel ein großes Lachen herrscht, besonders über jene Dinge, von denen wir meinen, dass sie unendlich wichtig sind. So gehen wir hinein in die letzten Tage des Faschings und beginnen frohen Herzens eine neue Zeit, die Fastenzeit, in der wir miteinander heuer wieder ganz tief in die Mitte unseres Lebens vorstoßen werden: hin zu Jesus Christus, der gekommen ist, damit wir das Leben haben und es in Fülle haben.


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