CARITAS-Sonntag 17.11.2019

„Und doch wird euch kein Haar gekrümmt werden. Wenn ihr standhaft bleibt, werdet ihr das Leben gewinnen“.

Ist das nicht ein billiger Trost?
Ich denke, dass es ein hoffnungsvoller Trost ist:

Gott ist auf unserer Seite. Er beschützt und trägt uns,
mit ihm können wir nicht verlieren. Damit ist nicht gemeint, dass uns nichts Schlimmes passiert, aber das Schlimme kann uns im Letzten nicht verschlingen:

„Wenn ihr standhaft bleibt“, das heißt, wenn wir daran glauben, dass uns diese Dinge nichts anhaben können, dann wird es so sein.
Und wir dürfen das glauben, weil Jesus es uns sagt:

**Wenn ein Vater seinen Arbeitsplatz verliert, dann ist es schlimm, und es wird die Familie sicher in Schwierigkeiten kommen. Aber der Vater soll wissen, dass seine Familie ihn weiterhin liebt, und dass es feinfühlige Mitmenschen gibt, die bereit sind, ein Stück des Weges mitzugehen und die zum Ausdruck bringen wollen, dass Gott ihn liebt.
**Wenn jemand vom Arzt hört, dass er schwer krank ist und dass er vielleicht sterben muss, dann ist das sehr schlimm, und er wird hadern und traurig mit seinem Schicksal sein. Aber er darf weiterhin daran glauben, dass Gott ihn liebt und dass er – auch wenn er stirbt – bei Gott sein wird.
**Wenn Eltern sich trennen und einer auszieht, dann ist das für die betroffene Familie schlimm. Aber sie soll trotzdem darauf vertrauen, dass Gott sie liebt, und dass es Menschen gibt, die ihre Sorgen teilen und sich um sie kümmern werden.

Die Gedanken heute beschreiben auch den Weg, den die offizielle Caritas der Katholischen Kirche bzw. auch die Diakonie der Evangelischen Kirche ganz konkret geht.
Mit dem Gebet für die vielen Arbeiter in diesem Bereich und für die konkrete Arbeit bittet heute die Diözesancaritas um Hilfe und um Spenden für die Aufgaben der Caritas hier in Oberösterreich.


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