Ostersonntag, 21.04.2019

Zu sagen, dass Jesus auferstanden ist, hat nur Sinn, wenn wir wissen, dass wir auch auferstehen werden vom Tod, in dem wir jetzt sind. Auferstehung als etwas rein Objektives, als ein bloßes Faktum, das auch ohne uns wahr wäre, hat keinen Sinn. An Ostern liegen Tod und Leben, Begraben werden und Auferstehen eng beieinander. Das gilt noch heute und jede/jeder kann es erleben. Ostern kann ein Neuanfang sein – heraus aus der Trostlosigkeit, aus der Verzweiflung, aus der Schuld und Aufbruch zu einem neuen Leben.
Eberhard Jüngel hatte einmal folgenden Spruch zu Ostern:

„Das unterscheidet Ostern von einem Osterspaziergang, Spaziergänge ändern nichts. Sie enden in der Regel genau da, wo sie anfingen. Ostern hingegen ist ein Aufbruch ohne Ende.“

Er meinte damit: beende Deinen Spaziergang und fange was Neues an. Lass Dich von Ostern inspirieren. Lass Ostern für Dich nicht zu einem Fest der Auferstehung von vor 2000 Jahren werden, sondern zu einer Auferstehung jetzt und heute – für Dich ganz persönlich. Begrabe Deinen Neid, Deinen Hass, Deinen Streit mit Deinen Freunden, hänge Deine Schuld ans Kreuz (denn dafür ist Jesus ja gestorben), lass Dir vergeben und breche auf zu einem neuen Leben. Versuch es zumindest und suche Dir jemanden der Dir auf diesem neuen Weg helfen kann!

Ein gesegnetes, österliches Anfangen mit dem Neuen in ihrem Leben wünscht  – mit  oder ohne Osterspaziergang –
unser Pfarrteam!


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