15.So. i.Jkr. – 14.07.2019

“Wer ist Jesus für mich”

Gerade die Sommerzeit hat es in sich, sich selbst und den Anderen neu zu entdecken. Wie schnell es geht, von einem Menschen zu sagen: den kenne ich schon, wissen wir alle. Auch so manche Vor-Urteile stammen aus diesem “Kenne ich schon”.

Wer die Geduld aufbringt, einen Menschen mit seiner Vielfalt zu entdecken, der wird oft überrascht.

Bei Jesus war es ähnlich: auch er hatte mit diesem Problem zu leben und zu kämpfen. Die Menschen haben in ihm nach einem ersten Blick den Wunder-täter entdeckt, den Erzähler von bewegenden Gleichnissen, den wortgewaltigen Prediger. Und bei seinem Tod bekamen sie mit: Gott steht auf seiner Seite. Und das hörte dann auch nicht auf. Begeistert berichteten sie all die wunderbaren Begegnungen weiter: Jesus war für die Menschen faszinierend: er spricht mit der samaritischen Frau am Jakobs-brunnen. Er heilt die Tochter des Synagogen-vorstehers Jairus. Er bezwingt die Dämonen.

Er kehrt bei Zachäus ein. Er feiert das Abendmahl.

Und was ist dann? – Und wie weit betrifft uns das alles. Ist doch alles schon Vergangenheit, Geschichte?! – Wer ist Jesus für mich?


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